Auf den höchsten Pico von Madeira

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Wunderschöne hochalpine Landschaft mit einem mediterranem Flair. Etwas unwirtliches hängt den Hängen nach.

Auch hier wütete leider der Waldbrand, schuf aber etwas einmaliges, wie ich finde, ausnahmsweise sehr schönes.

Es handelt sich hierbei um die Landschaft bei Pico Ruivo, den höchsten Berg Madeiras und den dritthöchsten von Portugal mit seinen 1862 Metern. Und man muss doch der Richtigkeit halber ergänzen: er ist auch für ungeübte Wanderer sehr gut zu besteigen. Wir hatten das Glück, den Berg sowohl in den Wolken, die hier von unten, aus den Tälern hochsteigen wollen, es aber bis an die spitze nicht schaffen, daher hatten wir ganz oben auch Sonne.

Der Berg selbst erscheint normalerweise rot, da er vorwiegend aus Lavagestein besteht.

Unglaublich ist hingegen auch die offensichtliche Vorliebe der Madeirenser für gepflasterte “Wanderwege”, auch in luftiger Höhe und im unwegsamen (dann natürlich nicht mehr) Terrain.

Am Ende der Wanderung (für uns, denn für ungeübte und spät startende Wanderer ging es dann den gleichen Weg zurück) stand eine schönes Versorgerhaus von 1939, das bewirtschaftet war. Der einzige weit und breit lebende Hund, zudem von der Größe eines großen Schafs, weilte auch dort, ahnungslos, dass er sogleich von dem schmächtigen Nico angegriffen wird. Es gab eine dramatische Aktion, die beiden Hunde voneinander zu halten. Fotos gibt es natürlich davon keine. Aber unserer Aufenthalt dort oben wurde arg gekürzt. Schuld daran war jedenfalls nicht der große Hund…

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  1. Werner Sadlowski

    Grüße an die Reisenden.

    Schöne Bilder, erinnern doch einige an den Film „Herr der Ringe“. Schaurig einsam und gruselig. Den Hunden geht es hoffentlich gut.
    Ein erneutes Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten ist ja so bald nicht zu erwarten…
    Bin schon gespannt auf Eure Wahrnehmungen von Lanzarote.

    Eine seekrankheitslose Zeit wünscht

    Werner