Kap der Guten Hoffnung — Cape of Good Hope

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Fast gliding along, a gloomy bark
Her sails are full, though the wind is still,
And there blows not a breath her sails to fill.

So heißt es in einem Gedicht aus dem Jahre 1804 von Thomas Moore. Als Anregung für die Zeilen musste, wie so häufig, die Legende (oder ist es eine Sage, ein literarischer Stoff oder einfach Seemannsgarn?) des Fliegenden Holländers herhalten. Kapitän Bernhard Fokke (nach anderen Quellen Kapitän Hendrick von der Decken) soll in den Gewässern vor dem Kap der Guten Hoffnung ein Packt mit dem Teufel eingegangen sein. Wenn Gott ihm schon nicht helfen wollte, das Kap zu umrunden, so sollte es doch mit dunklen Mächten klappen. Und so kam es, dass Kapitän, Mannschaft und Schiff dazu verflucht sind auf Ewig auf See zu verbringen.

Sturmumtobt ist der südwestlichste Punkt des afrikanischen Kontinents  – der südwestlichste, nicht der südlichste. Das ist das Kap Agulhas. Und das Kap der Guten Hoffnung ist auch nicht der Ort, an dem zwei Ozeane, der Indische und der Atlantische, aufeinandertreffen. Auch das passiert laut Definition der Ozeanographen am Kap Agulhas. Kap der Stürme hieß das Kap der Guten Hoffnung vormals. Der Name klingt nicht ganz so gut, wie der aktuelle Name, trifft aber Nagel auf den Kopf. Apropos Nagel: Es heißt, wenn man bei Windstille mit einem rostigen Nagel am Mast kratzt, frischt der Wind wieder auf und füllt die Segel. Hier unten in den Gewässern um das Kap der Guten Hoffnung traut sich kein Seemann, den Wind herauszufordern. Lang ist die Liste der Schiffe, die, angeführt von Kapitän Fokke oder Decken und dem Fliegenden Holländer, vergeblich versuchten um das Kap zu kreuzen.

An diesem schönen Samstag Nachmittag


Hout Bay, ein heruntergekommener Bade- und Fischerort mit angeblich hohen Grundstückspreisen, liegt auf der Westseite der Kaphalbinsel.
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Hier sinken die Schiffe nicht nur vor dem Kap der Guten Hoffnung, sondern auch im Hafen. Das nennt man dumm gelaufen.
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Die tägliche Verpflegung in Hout Bay: Fish & Chips, Calamari und Burger.
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Auch der Hout Bay Yacht Club macht keinen vertrauenserweckenden Eindruck.
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Etwas weiter Südlich: Nordhoek Beach.
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Sieht so spektakulär gar nicht aus: das Kap der Guten Hoffnung.
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Der erste Inka-Hund am Kap.
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So sieht es aus, das Kap der Stürme. Ein schönes Fleckchen Erde.
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Oben auf Cape Point gab der alte Leuchtturm sein Bestes. Leider auf Grund von Nebel nicht immer gut genug. Der Leuchtturm wurde ausgemustert und durch einen neues Feuer ersetzt, das, ungewöhnlich für einen Leuchtturm, tiefer liegt, als das alte Feuer.
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Die portugiesischen Entdecker hinterließen solche Stelen, gekrönt mit einem Kreuz, wo auch immer sie neues Land betraten und hinterließen ihre Marke. Diese hier ist eindeutig aus Beton. Ganz schön fortschrittlich.
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Die Pinguine bei Simons Town sind neugierige kleine Kerlchen.
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Ein geschäftstüchtiger Armbandverkäufer mit zwei seiner neu gewonnenen Kundinnen.
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Treppe raufhopsen, Treppe runterhopsen.
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  1. Edmund Czapracki

    Großen Respekt für dieser tolle Leistung. Ich hoffe, ihr habt die Überfahrt gut überstanden und der gesammten Besatzung geht
    es gut.

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