Ein Ausflug (1) in die Stadt des (deutschen) Tabaks und der norddeutschen Kunst

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Heute ist für mich ein Kunst- und Kulturtag in Begleitung von Steffi, während die beiden Skipper von SY Chulugi und SY Yemanja samt Hund  in Maragojipe auf die Boote aufpassen (was nicht notwendig wäre) und Einkäufe für das geplante Grillen erledigen (was erwünscht ist).

Der Bus aus Maragojipe hält nach eineinhalbstündiger Fahrt durch sanfte Täler und kleine (leider Durchgangs-) Dörfer am rechten Flußufer an. Es regnet, wie schön! “Schäl Sick” würde der Rheinländer sagen. Wir sind in São Felix angekommen. Das Städtchen ist so etwas wie der rechtsrheinische Teil von Cachoeira, die für die meisten Touristen die Hauptdestination ist. Sanfte Landschaften, Weideland, ehemals Anbaugebiet von Tabak, Zuckerrohr, Kakao und Baumwolle, machen die Landschaft aus. Nichts mehr davon lohnt sich, angebaut zu werden. Zu schlecht die Weltmarktpreise, zu billig Chinas Arbeitskräfte. Doch berittene Landbevölkerung, die im Süden des Landes Gauchos heißen, und Schwarze mit Büffeln als Arbeitstiere sind kein seltener Anblick inmitten der Stadt (siehe auch unter “Ein Ausflug (2)”).

São Felix und Cachoeira verbindet die 1885 gebaute Ponte Dom Pedro II., deren Besonderheit nicht nur darin liegt, dass sie aus Stahlplatten besteht und vom Kaiser Pedro II persönlich eingeweiht wurde. Es ist zwar offensichtlich, dass sie in Deutschland schon lange gesperrt worden wäre, doch hier donnert der gesamte Verkehr nach Cachoeira darüber und die Fußgänger kommen noch dazu, seit 127 Jahren. Das ist vielleicht technisch gesehen ein Wunder, ihre historische Kuriosität liegt jedoch darin, dass sie ursprünglich von einer englischen Firma für den Nil erstellt wurde. Wie sie vom Nil nach Brasilien gekommen ist, ist mir nicht bekannt. Vielleicht hat sich die englische Firma verrechnet, und sie war für den Nil doch zu kurz geraten. Für den Rio Paraguaçu reicht sie, der hier sehr malerisch, mit vielen Steinbrocken bei Niedrigwasser und einigen bewaldeten Inselchen gesprengt ist. Der Rio ist in Sichtweite durch eine sehr hohe Dammauer gestaut, was nicht nur der Landschaft einen Abbruch tut, sondern sicherlich auch daran schuld ist, dass der Fluß in dem langen Abschnitt bis Maragojipe langsam versandet und für Segelschiffe ab 1,40 m kaum oder sogar mittlerweile unpassierbar ist.

Trotz aller Kuriosität ist es nicht die Brücke, die uns an São Felix interessiert. Auf einem Hügel, oberhalb des Städtchens gelegen, steht das Wohn- und Atelierhaus des aus Hamburg stammenden Künstlers Karl Heinz Hansen (1915-1978), der lange Zeit hier und in Salvador lebte und wirkte. Hier nahm er den Künstlernamen Hansen-Bahia an. Heute ist sein Haus zu einem Museum umfunktioniert worden. Seine Ehefrau Ilse Hansen (hieß sie denn auch Bahia?) und er sind in einem schlichten Mausoleum auf dem Grundstück des Hauses mit Blick auf Cachoeira, den Fluß und die Brücke beerdigt worden. Eine schöne Ruhestätte, wenn auch keine architektonische Meisterleistung und schon gar nicht künstlerisch gelungen, doch ruhig allemal, hat das Museum kaum Besucher, was für das Museum natürlich kein Segen ist. Für uns war es schön, da wir, völlig uns selbst überlassen, alles im Haus erkunden konnten.

Hansen-Bahia war ein Expressionist, der vor allem graphisch tätig war, diesen vielleicht trügerischen Eindruck vermittelten mir jedenfalls die Museumsexponate. Daneben malte er aber auch Gemälde, zum Teil auf Holz (Tafelmalerei). Starke religiöse Themen auf der einen Seite und die verrucht-arme Welt des Hafenviertels von Salvador auf der anderen Seite beschäftigten ihn offenbar bis zu seinem Tod. Stilistisch scheint er mir vor allem von den (nord-) deutschen Expressionisten und von Picasso beinflußt worden zu sein. Wenn man es, so wie ich, nicht vorher bereits gewußt hat, so kann man hier im Haus entdecken, dass auch seine Frau Ilse künstlerisch tätig war. Im Wohnhaus finden sich einige Wandobjekte, die von ihr signiert sind. Dabei handelt es sich um sehr schöne Malereien im Stil der aramäischen Buchkunst, auch sie war also an christlichen Motiven interessiert.

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“Mit” oder “wie” Hund und Katze?

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Was verbirgt sich hinter dem dicken Pfeiler inmitten des Raums? … Dort findet man die als Druckgrafik getarnte Tür vor und öffnet sie, auch wenn es vielleicht nicht erlaubt ist…

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Hinter der Neuinterpretation der “Apokalyptischen Reiter” von Dürer befindet sich ein Klo mit Waschbecken.

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Ilse Hansens Malerei an der Wand des Wohnzimmers.

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Eine expressionistische Yemanja.

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Ein Hanseat kann nicht ohne…

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Nun bin ich schon lange keine Raucherin mehr, doch eine Tabakmanufaktur für weltweit bekannte Zigarren möchte ich mir nicht entgehen lassen. Die Rede ist von Dannemann. Nach dem Künstler nicht nur der zweite Deutsche, der sich im Ort niederließ, sondern auch der zweite Norddeutsche. Zufall? Gerhard Dannemann verschlugen die Geschäfte aus Bremen hierher. Er wurde schnell zu einem der erfolgreichsten und reichsten Unternehmer dieser Zeit. 1889 dann der erste Bürgermeister dieser Stadt. Zwei Hanseaten aus meiner Heimat in São Felix.

Vielleicht erinnert Ihr euch noch an das Logo, das auf dem schwarzen Hintergrund der Zigarillo-Packungen im oberen Drittel abgebildet ist? (Jeder, der sie raucht, bitte nachschauen.) Ein ovales, recht kleines Emblem, auf dem man ein Männerbrustbild in einer Art Aureole der untergehenden Sonne vor dem Hintergrund einer Gebäudezeile am Wasser erkennen kann. Steht man vor dem Original am Fluß, so wird sofort klar, dass das Emblem hier seine reale Entsprechung hat! Nichts ist stilisiert worden, wahrscheinlich nicht einmal das Bildnis des schwarzbärtigen Mannes mit dem kantigen Kopf und den Tabakpflanzen an den Seiten. Sicherlich, hier blickt uns Gerhard Dannemann immer noch an.

Wie ich es bisher überall in den historischen Orten der Allerheiligen-Bucht gesehen habe, so zerfällt und zerbröselt auch hier alles vor den Augen der Passanten und jener, die davor stehenbleiben. Es ist aber doch noch genau die gleich Häuserzeile am Ufer des Flusses, in groben Zügen noch wie vor 100 oder mehr Jahren. Auch der Esel. Seltsamerweise voll aufgezäumt jedoch ohne Begleitung. Einen geknoteten Strick zieht er hinter sich her und hält das Gras auf den Gehwegen kurz. Altes Straßenkopfsteinpflaster, alte Winde am Ufer… ich bin angetan.

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Die alten Hauptorte bekommen Nachwuchs, der die Hügel wie eine Flächte einnimmt. Favelas oder bloß normale Stadtwucherungen? Hier allerdings recht malerisch, vielleicht auch älteren Datums.

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Aus der Zeile der abbröckelnden Fassaden sticht dieses geschmackvoll renovierte Schätzchen – die Fabrik Dannemanns – heraus.

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Das erste Handelshaus von 1873 innen. Alt ausschauende Fenster, wohl kaum echte Originale, dafür aber echte alte Böden, sonst ist nichts mehr von damals erhalten geblieben. Heute ist die Manufaktur auch als Kulturhaus bekannt. Ich lese, dass das Centro Cultural Dannemann Ausstellungen lokaler Künstler veranstaltet, darüber hinaus ein eigenes Symphonieorchester unterhält (wirklich? immer noch?) und hier zu geraden Jahreszahlen im November ein als Bienal do Recôncavo bekanntes Künstlertreffen stattfindet. Die Firma Dannemann möchte also sich sehr nachhaltig für Natur und Kultur einbringen. Gut so.

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Die Herren links im Foto vor den Computern, die dadurch auffallen, dass sie a) in sehr blauen Jeans und Hemd etwas ‘altbacken’ angezogen sind, b) sehr viele brennende Zigarren (!) gefährlich nah am Tischrand aufreihen und c) nachdenklich etwas in die schwarzen Laptops schreiben, sind die Tester! Qualitätstester natürlich. Die Damen tragen wie früher eine baianische Bekleidung, lange bunte Rücke, schlichte Blusen und bunte Kopfturbane. Was heute eine Art Arbeitsuniform und Folklore ist, war natürlich früher ihre normale Kleidung. So wie früher steht auch ganz vorne eine Kommode mit dem hier verehrten Heiligen Antonius (oder war das der Heilige Franziskus?). Was das Foto nicht zeigt, ist eine Kaffee-Theke, an der man einen ganz hervorragenden Espresso und die Wunschbänder des Heiligen Bonfim aus Salvador-Ribeira bekommt, beides umsonst. Und beides habe ich genommen. Das Bändchen in Weiß-Blau trage ich noch immer, gebunden von einer Baianerin. Mögen endlich die Knoten auf- und Wünsche in Erfüllung gehen.

Ich vermute, dass dieses Gebäude gleichermaßen lange Zeit verwahrloste, bis dann die Mutterfirma in Hamburg (oder in Bremen?) sich der Sache gründlich annahm. Und das, was noch spärlich im Original vorhanden war, restaurierte, was aber nicht mehr da war, geschmackvoll und hanseatisch-zurückhaltend neu entwarf. Dazu gehört das gesamte Interieur und der Arbeitsplatz der noch wenigen hier arbeitenden Damen. Steffi, die hier vor Jahren schon einmal war, kann sich noch an eine gänzlich andere Situation erinnern: viel mehr Arbeiterinnen, einfache, alte und verbrauchte Ausrüstung bzw. Mobiliar, vorwiegend ältere schwarze Arbeiterinnen – so erscheint es mir jedenfalls auf dem Foto, das wir als Postkarte in der Manufaktur finden. Keiner sprach Englisch geschweige denn Deutsch. Die Zigarren waren günstig und die Auswahl an Sorten bzw. Typen war größer. Dafür keine Bäumchen (siehe unten), kein Kaffee, keine Wunschbänder. Tja, so war das “damals”.

Tische, Stühle, Auslagenständer, Beleuchtung, Abfallkörbe, Kommode für den Altar, alles zeugt nun von einem gut durchdachten Entwurf, altes Formvokabular in ein zeitgenössisches Format umzusetzen. Rötliches, dunkles schweres Holz überall, schwarze Aschenbecher mit dem Logo des Gründers. Jetzt habe ich doch vergessen zu fragen, ob es das Brasil-Holz ist, jenes erste und lange lange Zeit das wichtigste Exportgut des Landes. Brasilien ist nach diesem Baum benannt, deren ökonomische Exportkraft mit am totalen Raubbau der Tropenwälder verantwortlich ist. Aber, soviel ich weiß, ist dieses Holz feuerrot.

In der Manufaktur kann man Zigarren kaufen und probieren, den Damen bei der feinen Rollarbeit zuschauen, Kaffee trinken und sich fachkundig informieren. Auf diese Weise lernten wir die sehr nette Deutsche, die polnisch-italienische Wurzeln hat, die schon viele Orte in der Welt aufsuchte, gerne ihren Geburtstag in interessanter Abgeschiedenheit alleine verbringt, ursprünglich etwas ganz anderes studierte, jetzt hier die Chefin des Marketings ist und die Kommunikation zwischen den Kontinenten und beiden Orten koordiniert. Sie lebt mittlerweile gerne hier – nach anfänglichen größeren Schwierigkeiten (die ich sofort verstehe). Sie war von unserer Lebensweise begeistert und wir von ihrer Offenheit, ihrem Weltinteresse und ihrer sympathischen Art. Wir wünschen ihr alles Gute und vielleicht kreuzen sich noch einmal unsere Wege, wer weiß.

Von ihr weiß ich auch, warum traditionell und bis heute nur Frauen Zigarren drehen: Wegen der Präzision und des richtigen Feingefühls beim Drehen, um eine bestimmte Dichte des Tabaks zu erlangen. Leuchtet alles ein.

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Der Hinterhof erinnert mich an einen klösterlichen Kreuzgang oder italienisch-venezianisches Gärtchen, es ist still und angenehm ruhig, sogar etwas kühl. Die dort ausgestellten Baumsetzlinge pflanzt die Firma Dannemann in Brasilien an als Beitrag zum Umwelt- und Artenschutz. Auch als Ausgleich für die (ehemals) vielen Tabakpflanzen, die als großangelegte Monokultur daran kräftig mithalfen, die Regenwälder entlang der Atlantikküste zu vernichten.

Steffi und ich übernehmen jeweils eine Patenschaft. Steffi hat es schon häufiger gemacht, hat also viele Pluspunkte auf der Ökoskala in Brasilien. Konkret heißt es, dass in ‘unseren Namen’ zwei Bäumchen gepflanzt werden. Uns kostet das nichts, es ist vielmehr eine symbolische Geste, die gleichzeitig ein Bekenntnis mit Signalwirkung für Brasilianer sein soll, ihre Wälder nicht mehr rücksichtslos zu vernichten. Wer von ihnen sich davon beeindrucken läßt, statt Profit im wahrsten Sinne des Wortes schlagen zu wollen, der ist in diesem Lande wohl eher mit einer Kerze zu suchen. Aber es ist dennoch schön, dass irgendetwas getan wird.

Nun sind wir – Ausländer, Gringos – eigentlich nicht diejenigen, die für die Nachhaltigkeit eines fremden Landes die Sorge tragen können oder sollten. Angesichts der nachhaltigen Zerstörung der Wälder, Flüsse und des Meeres vor den Küsten Brasiliens glaube ich nicht an eine nachhaltige Aufforstung zum erneuten Regenwald oder ein radikales Umdenken der Brasilianer. Die neusten und immer wiederkehrenden Ereignisse wie die Vergiftung des Flusses Rio Doce und damit auch der Küste sprechen Bände. Wir werden übrigens bald an dieser Flussmündung vorbeifahren, daher hier ein Link auf die Süddeutsche Zeitung, die darüber berichtete: Die größte (bekanntgewordene) Umweltkatastrophe Brasiliens. Wie überall, erfährt man auch hier sowieso nur das, was sich nicht verheimlichen ließ. Das meiste läßt sich aber ‘dezent’ behandeln.

In der Broschüre von Dannemann “Adote uma árvore – Adopt a tree” heißt es: “Die Mata Atlantica [das Regenwaldgebiet südlich des Äquators entlang der Atlantikküste] ist nicht nur das artenreichste und älteste Gebiet, sondern auch das am meisten gefährdete in Brasilien. Lediglich 5% der ursprünglichen Fläche sind nach jahrhundertelanger Ausbeutung durch den Menschen heute noch mit der ursprünglichen Vegetation bedeckt. Die negativen Folgen dieser Entwicklung zeigen sich hier am deutlichsten.”

5% in einem Land von der überwältigenden Größe Brasiliens ist so verschwindend gering, dass es sich auf der Landkarte wie ein Fußballfeld ausmacht, mit anderen Worten es ist kaum sichtbar.

Mata Fina ist die Region einer ehemals mit Regenwald bewachsenen Küste, an der Dannemann seine Plantagen hatte bzw. hat. Um die Aufforstung dieser Gegend geht es nun. Es wird vieler Bäumchen nötig sein, um diese baumfreie Region wieder zu ‘bewalden’, ganz zu schweigen davon, dass hier irgendwann wieder Regenwald stehen wird. Regenwald ist nämlich nicht gleich Wald! Das Problem liegt nicht nur an der ökologischen Unmöglichkeit, dieses fragile System wieder aufzubauen, sondern auch an der brasilianischen Mentalität und damit ist auch die sehr schlechte (Aus-) Bildung der Brasilianer gemeint. Selbstverständlich ist es nur meine Meinung, die Meinung einer Gringa, die natürlich nichts zu sagen hat.

Brandrodung und Baumschlagen auf dem eigenen Grundstück (von mehreren Hektar) gehören zu einer Selbstverständlichkeit wie bei uns das Unkrautjetten. Es gibt Gesetze, die diese Abholzerei nach Lust und Bedarf verhindern sollen, doch um die Einhaltung der Gesetzte kümmert sich keiner. Brasilien hat, wie ich höre, sehr gute und strenge Bestimmungen in ausreichender Menge, um aussterbende Tiere, Wälder und Indios zu beschützen, doch sind es oft leere Lippenbekenntnisse, etwas für die (fremde) Öffentlichkeit. Wenn sie durchgesetzt werden, dann gegen dumme Gringos – so höre ich hier von Einheimischen und Residenten gleichermaßen.

Und so heißt es auch in der Broschüre: “Zum Schutz des Regenwaldes haben wir ein generationsübergreifendes Wiederaufforstungsprojekt begonnen, das einerseits konkret der Umwelt dienen und andererseits Signalwirkung auf die Menschen und Unternehmen der Region ausüben soll. […] Wir bitten Sie, uns dabei zu helfen. Nicht mit Geld, sondern allein mit ihrem Bekenntnis. Indem Sie die Patenschaft für einen Baum übernehmen, der von uns gepflanzt wird.”

Wer sich für dieses Projekt interessiert und vielleicht selbst Pate werden möchte, der kann das auf dieser Seite tun:

DANNEMANN – Ein Baum adoptieren

Ich habe bisher versäumt, nachzusehen, wie viele Brasilianer sich an dieser Aktion beteiligen.

P.S.

Leider ist die Broschüre ein Hochglanzprospekt, mit Plastik überzogene Papierseiten vermute ich. Zellulosefrei? Recyceltes Papier und Plastik? Dieses glänzende Heftchen, auf deren Seiten von den zu rettenden Wäldern gesprochen wird, führt vor Augen, wie schwierig es immer noch ist, Ökologie in ein Gleichgewicht mit uns zu bringen. Vermutlich ist diese sehr schicke Broschüre das, was “die Leute” anspricht, was sie wertschätzen (was glänzt…) und dieses Gefühl dann auf das Projekt übertragen, also also gleichermaßen wertschätzen läßt.

Ich würde gerne an dieser Stelle anregen, diese Broschüre auf allein recycelter Basis herzustellen und bitte dann auch nicht in China! Wenn Bäume (und unsere Zukunft) retten, dann richtig und das heißt global denken, oder?