Kilindoni, Mafia

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Mafia Island in Tansania. Hauptort: Kilindoni. Offiziell ist Kilindoni Port of Entry. Das heißt, dass wir hier bei den Behörden einklarieren können. Wir machen uns auf den Weg zu Immigartion Police, Zoll und Hafenbehörden. Es geht am Strand vorbei an Holzhütten unter denen in Plastikeimern bedrohlich aussehende Flüssigkeiten über Holzkohlefeuer vor sich hin blubbern. Wird hier Fischsoße produziert oder ein geheimer Sud gegen Malaria?
Alles, was die Fischer aus ihren Netzen klauben, wird hier in der Sonne getrocknet: Krabben, winzige Fischchen, Muschelschalen, Sand, Möwendung und Mikroplastik. All das kommt dann in die gelben Eimer und verbringt einige Stunden simmernd über dem Feuer.
Dingi landing.
Hier wird in individuellen Häufchen getrocknet. Auf den Netzen oder im Dreck – egal, solange es ausreichend erhitzt wird.
Wir haben Glück, dass wir weit genug draußen ankern. Unsere Leser mögen versuchen, sich den Odor und die Miasmen in der Nase zuhalten. Oder besser: die Nase zuzuhalten.
Downtown Kilindoni.
Auf der Suche nach Diesel. Leider funktioniert der Generator nicht, der die Dieselpumpe antreiben soll.
Umfüllen aus 1,5 Liter Wasserflaschen. Handliche Lösungen, die wir an deutschen Tankstellen vermissen.
Also hier kein Diesel. Die gelben Kanister enthielten einmal indonesisches Palmöl zum frittieren.
Mit dem Tuk Tuk oder bajaji geht es zur nächsten Abfüllstation für Brennstoffe.
Auch hier haben wir kein Glück. Am Ende bekomme ich aber doch noch meine 100 Liter Diesel. Ich tausche einfach die leeren gegen bereits gefüllte Frittierfettgallonen.
Auf dem Markt bekommen wir Haushaltswaren,
Obst, Gemüse, Gasflaschen,
Gewürze,
Grünzeug
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sowie Fisch und Bananen.
Die einzige asphaltierte Straße in Kilindini verbindet den Hafen mit dem Flughafen und dem kleinen Ferienort auf der Südseite der Insel. Wir biegen rechts ab und rumpeln über eine Staubpiste zurück zum Hotel Butiama Beach, vor dem wir unser Dingi geparkt haben.