Fanjove Private Island, Tanzania

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Unser erster Landfall in Tansania: Fanjove Private Island. Die winzige Insel beherbergt ein Ressort mit sechs Hütten aus lokalen Materialien. Gerade hat sich der Anker in den weißen Sand gegraben, da werden wir auch schon von Johan, dem Hotelmanager aus Südafrika in Empfang genommen. Wir seien herzlich willkommen und dürften auch Nico mit auf die Insel nehmen. Der freut sich nach fünf Tagen Überfahrt von Madagaskar auf seine private Insel, auf der er ungestört toben, rennen und Krebse jagen kann. Die Boys am Strand helfen uns das Dingi hochzuziehen. Nico muss erst einmal fotografiert werden.
Die Lounge und der Restaurant-Bereich.
Der alte Leuchtturm von Fanjove. Das Feuer wird durch eine Autobatterie mit Solarzellen betrieben. Ich glaube nicht, dass die Reichweite der Angabe in der Seekarte entspricht. Die Seekarte zeigt die Insel etwa eine viertel Meile weiter nördlich.
Auf dieser Insel gibt es nichts zu tun, außer faul rumzuliegen, zu schnorcheln, zu schwimmen, zu tauchen und auf den Sundowner zu warten. 
Unsere Lieblingssitzecke für das Nachmittagsbierchen.
So sieht ein glücklicher Hund aus. Und ein sauberer Strand. Kaum eine Handvoll Plastikmüll sammeln wir auf unserem Spaziergang auf. Johan erzählt, dass es fünf Jahre gedauert hat, die Insel zu reinigen. Jeden Morgen wird der Strand inspiziert. Auch wir helfen, Fanjove sauber zu halten.
Am Nachmittag liegen die Temperaturen deutlich über 30 °C. Das ist selbst Nico zu heiß.
Und auch das Wasser des Indischen Ozeans bringt kaum Abkühlung.
Wände aus geflochtenen Palmwedeln.
Na so was: eine Polizei und eine Post auf dem winzigen Eiland? Johan erklärt uns, dass man die Station vor einigen Jahren wegen Piraten gebaut hätte, die vor Tansania ihr Unwesen trieben. Der Besitzer der Insel sollte aber nicht nur für den Bau des Gebäudes aufkommen, sondern auch für das Gehalt der Beamten. So blieb die Station seit je her unbesetzt.
Ein Blick in die schlicht aber geschmackvoll eingerichteten Gästehütten.
Wir gönnen uns nach der Überfahrt ein Dinner am Strand.
Zuvor jedoch der obligatorische Sundowner. Die Biere heißen hier Serengeti, Safari und Kilimanjaro.
Blick vom Leuchtturm auf den Strand.

  1. Otti Schmid

    Hallo SY Chulugi, tolle Insel. Leider haben wir diese ausgelassen, als wir mit meiner „Hasta Mañana“ von Mayote nach Richardsbay in Südafrika segelten… Euch happy sailing auch im 2019! Otti

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