Madeira – Quinta do Lorde Marina

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Die vorletzte Nacht auf Porto Santo wurde unsere letzte Nacht auf Porto Santo. Bei fast windstillem Wetter baute sich ein so unangenehmer Schwell in der Marina auf, dass die Schiffe tanzten und wir kein Auge zu machten. Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns von allen Bekanntschaften, von der Crew der Loni 3 und der Single Malt, die wir vielleicht auf den Kanaren wiedersehen und von Miguel, dem wir für seine Pläne viel Erfolg wünschten und dem wir vielleicht in ein paar Jahren in Patagonien begegnen.

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Bei immer noch ruhiger See und wenig Wind ging es unter Motor hinüber nach Madeira. Doch die Dünung, die uns in der Nacht so zusetzte, war auch auf offener See noch deutlich zu merken, so dass wir ordentlich durchgeschaukelt wurden. Am späten Nachmittag fiel der Anker in der Agra Bucht am Ostzipfel Madeiras, von wo wir am nächsten Morgen in die nahegelegene Marina Quinta do Lorde verholten.

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Die Marina ist Teil einer Retortensiedlung gleichen Namens. Ganz hübsch gemacht, aber steril und ohne Atmosphäre. Darüberhinaus ohne Gäste. Denn nur ca. fünf oder zehn Prozent der Zimmer sind belegt. Es gibt einen Dorfplatz mit Kirche zum Heiraten und Parken — in der Seitenkapelle versteckt sich die Zufahrt zum Parkhaus. Unterhalb der Kirche liegt ein kleiner Meerwasserpool. Ein schöner Platz für die tägliche Yogapraxis zum Sonnenaufgang.

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Von Quinta do Lorde unternahmen wir eine kleine Wanderung zum Ostzipfel der Insel São Lorenço, vorbei, beziehungsweise oberhalb unseres Ankerplatzes zu einer Rangerstation. Der Teil Madeiras gilt als der trockenste und untypischste. Wüstenhaft ursprünglich präsentiert sich hier das Vulkangestein der Insel. Und auch hier: Die wenigen Millimeter Niederschlag im Jahr fielen natürlich während unserer Wanderung.

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